Allgemeine Geschäftsbedingungen - Smartegy.ai

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Smartegy.ai

Gültig ab: 1. Februar 2026

1. Einleitung und Vertragsgegenstand

1.1. Angaben zum Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: 'AGB' oder 'Bedingungen') regeln die Nutzung des Smartegy.ai-Dienstes (im Folgenden: 'Dienst').

  • Entwickler und Rechteinhaber: Chain Advisory Kft.
  • Sitz: 1037 Budapest, Táborhegyi út 18/f, Ungarn
  • Handelsregister: 01-09-326168
  • Steuernummer: 26361518-2-41

Gemeinsamer Verantwortlicher und Betreiber:

  • Erba 96 Kft.
  • Sitz: 1142 Budapest, Stubnyai utca 4., Ungarn
  • Handelsregister: 01-09-561901
  • Steuernummer: 12175590-2-42
Der Dienst kann über Vertriebspartner verkauft werden. Vertriebspartner handeln in ihren eigenen Vertriebsprozessen als eigenständige Verantwortliche.

1.2. Gegenstand des Dienstes

Smartegy.ai ist eine auf künstlicher Intelligenz basierende Business-Intelligence-Plattform (BI), die es den Nutzern ermöglicht, in natürlicher Sprache mit ihren Geschäftsdaten zu kommunizieren, automatisierte Analysen, Berichte und Visualisierungen zu erstellen sowie Geschäftsprozesse zu automatisieren.

Das zentrale Element der Plattform ist ein KI-Orchestrator, der die natürlichsprachlichen Anfragen des Nutzers interpretiert und spezialisierte Agenten zur Aufgabenausführung einbezieht. Die Agenten führen dedizierte, kontrollierte Aufgaben aus, wie zum Beispiel: Ausführung von Datenbankabfragen (ausschließlich mit Leserechten); Erstellung von Berichten in Excel-, PDF- und anderen Formaten; Erstellung interaktiver Diagramme und Kartenvisualisierungen; Versand von E-Mails und SMS; Websuche und Marktinformationsbeschaffung; Wettbewerbs- und Unternehmensanalyse; Dateiverwaltung und -verarbeitung (mit OCR); Ausführung geplanter, wiederkehrender Aufgaben; sowie KI-gestützte Bild- und Videogenerierung. Die Funktionsweise der Agenten wird durch die in Abschnitt 8.8 beschriebene Agentic-Workflow-Architektur geregelt.

Der Dienst ist für den B2B-Einsatz (geschäftliche Nutzung) konzipiert. Jeder Nutzer erhält seinen eigenen isolierten Arbeitsbereich (Workspace), in dem Daten und Konfigurationen getrennt von anderen Nutzern gespeichert und verarbeitet werden.

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2. Begriffsbestimmungen

Die in diesen AGB verwendeten Begriffe haben folgende Bedeutung:

  • Anbieter: Chain Advisory Kft. (Entwickler, Rechteinhaber) und Erba 96 Kft. (gemeinsamer Verantwortlicher und Betreiber), die Betreiber der Smartegy.ai-Plattform.
  • Nutzer: Eine natürliche oder juristische Person, die sich registriert und den Dienst nutzt.
  • Dienst: Die Smartegy.ai-Plattform und alle ihre Funktionen.
  • Geschäftsdaten: Unternehmens-/Geschäftsinformationen, die vom Nutzer auf die Plattform hochgeladen oder aus mit der Plattform verbundenen Datenbanken abgeleitet werden.
  • KI-Analyse: Datenanalyse und Antwortgenerierung durch künstliche Intelligenz.
  • Abonnement: Ein Vertrag für einen bestimmten Zeitraum, der zur Nutzung des Dienstes berechtigt.
  • Arbeitsbereich (Workspace): Eine isolierte Umgebung für den Nutzer, in der Datenspeicherung und -verarbeitung stattfinden.

3. Dienstbeschreibung

3.1. Grundfunktionen

Die Smartegy.ai-Plattform bietet die folgenden Hauptfunktionen:

  • Natürlichsprachliche Abfragen: Stellen Sie Fragen und erhalten Sie Antworten auf Ungarisch, Englisch oder Deutsch ohne Programmierkenntnisse.
  • KI-gestützte Datenanalyse: Automatische Mustererkennung, Trenderkennung und Generierung von Geschäftseinblicken.
  • Automatisierte Berichterstellung: Erstellen Sie anpassbare Berichte in Excel- und PDF-Formaten mit interaktiven Diagrammen und Kartenvisualisierungen.
  • Multi-Format-Export: Exportieren Sie Daten und Analysen in den Formaten Excel, PDF und CSV.
  • Datenintegration: Verbindung zu externen Datenquellen und Datenbanken.
  • Spezialisierte Agenten: Die Plattform verwendet ein modulares Agentensystem, bei dem jeder Agent einen bestimmten Aufgabenbereich abdeckt (z.B. Datenbankabfragen, Berichtserstellung, E-Mail-Versand, Websuche, Wettbewerbsanalyse, geplante Aufgaben, Bild- und Videogenerierung usw.). Die verfügbaren Agenten hängen von der Abonnementstufe und den unternehmensweiten Berechtigungseinstellungen ab.
  • Geplante Aufgaben: Nutzer können wiederkehrende, zeitgesteuerte Aufgaben einrichten (z.B. Tagesberichte, wöchentliche Zusammenfassungen), die das System automatisch im Hintergrund ausführt.
  • Kommunikationsfunktionen: Versand von E-Mails und SMS direkt von der Plattform mit automatischer Empfängerauflösung.

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4. Registrierung und Kontoverwaltung

4.1. Registrierungsvoraussetzungen

Für die Nutzung des Dienstes ist eine Registrierung erforderlich. Der Nutzer muss mindestens 18 Jahre alt sein, echte und genaue Angaben machen und eine gültige E-Mail-Adresse besitzen.

4.2. Kontosicherheit

Der Nutzer ist verpflichtet, ein sicheres Passwort zu wählen, es vertraulich zu behandeln und jeden unbefugten Zugriff auf das Konto unverzüglich dem Anbieter zu melden.

4.3. Kontosperrung

Der Anbieter kann das Konto sperren oder löschen, wenn der Nutzer gegen die AGB verstößt, ein Sicherheitsrisiko darstellt oder seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

5. Abonnements und Zahlung

5.1. Abonnementmodelle

Der Dienst ist auf Abonnementbasis verfügbar. Die endgültigen Endbenutzerpreise werden immer individuell festgelegt, unter Berücksichtigung der gewünschten Funktionen, des Datenvolumens, der Art der Datenspeicherung sowie des Anonymisierungsniveaus, sofern vom Kunden gewünscht. Der Anbieter erstellt stets ein individuelles Angebot, dem Bestandsaufnahmen und Beratungsgespräche vorausgehen.

5.2. Zahlungsbedingungen

Abonnementgebühren sind im Voraus auf monatlicher oder jährlicher Abrechnungsbasis zu zahlen. Die Preise verstehen sich ohne MwSt., sofern nicht anders angegeben.

5.3. Preisänderungen

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise zu ändern. Nutzer werden mindestens 30 Tage im Voraus über Preisänderungen informiert.

5.4. Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter nach 15 Tagen Funktionen einschränken und nach 30 Tagen den Zugang sperren.

5.5. Rückerstattung

Bei Jahresabonnements kann innerhalb der ersten 14 Tage des Vertrags eine vollständige Rückerstattung beantragt werden (Widerrufsrecht). Danach sind die Abonnementgebühren nicht erstattungsfähig.

5.6. Pilotphase (Testphase)

Der Anbieter kann dem Nutzer auf Grundlage einer individuellen Vereinbarung eine Pilotphase (Testphase) zum Testen des Dienstes in einer Live-Umgebung anbieten. Die Dauer der Pilotphase beträgt mindestens 1 Woche und höchstens 1 Monat, wie in der individuellen Vereinbarung festgelegt.

Während der Pilotphase wird eine Nutzungsbegrenzung (Rate Limit) durchgesetzt: Der Nutzer kann pro Tag maximal die in der individuellen Vereinbarung festgelegte Anzahl von Anfragen (Prompts) an das KI-System senden. Dieser Wert liegt typischerweise zwischen 1 und 50 gemäß der individuellen Vereinbarung. Auf besondere Anfrage kann der Anbieter dieses Limit während der Pilotphase erhöhen.

Während der Pilotphase hat der Nutzer Zugang zur Einrichtung geplanter (zeitgesteuerter) Aufgaben. Der Nutzer übernimmt die volle Verantwortung für geplante Aufgaben und deren Ergebnisse. Geplante Aufgaben sind integraler Bestandteil der Pilotphase und werden nach Ablauf der Pilotphase automatisch deaktiviert, sofern der Nutzer keinen dauerhaften Vertrag abschließt.

Während der Pilotphase gelten alle Bestimmungen dieser AGB für den Nutzer in vollem Umfang, einschließlich der ethischen Regeln (6.3.), verbotener Aktivitäten, Datenschutzbestimmungen, Haftungsregeln und aller anderen vertraglichen Verpflichtungen. Die Pilotphase befreit nicht von vertraglichen Verpflichtungen.
Während der Pilotphase führt die Smartegy.ai-Plattform standardmäßig KEINE Anonymisierung der Daten durch. Die in Abschnitt 8.6 beschriebene individuelle Anonymisierungsoption ist ausschließlich im Rahmen eines dauerhaften Vertrags verfügbar. Während der Pilotphase arbeitet das KI-System direkt mit den Originaldaten.
Der Betreiber von Smartegy.ai behält sich das Recht vor, während der Pilotphase die Benutzeraktivitäten auf der Plattform https://smartegy.ai zu überwachen. Die Pilotphase kann ausschließlich auf Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung (einschließlich elektronischer Korrespondenz) gestartet werden. Zweck der Überwachung ist die Sicherstellung der Servicequalität und die Vermeidung irregulärer Nutzung. Die Rechtsgrundlage für die Überwachung ist das berechtigte Interesse an der Vertragserfüllung (DSGVO Art. 6 Abs. 1 lit. f). Sollte der Kunde hiergegen Einwände haben, bitten wir um Mitteilung an den Datenschutzbeauftragten (DSB) unter [email protected].

Nach Ablauf der Pilotphase kann der Nutzer sich für ein dauerhaftes Abonnement entscheiden. Wird innerhalb von 5 Werktagen nach Ablauf der Pilotphase kein dauerhafter Vertrag geschlossen, wird der Anbieter den Zugang aussetzen. Während der Pilotphase generierte Daten und Berichte stehen nach der Aussetzung 30 Tage lang zum Export zur Verfügung.

6. Rechte und Pflichten des Nutzers

6.1. Nutzerrechte

Der Nutzer ist berechtigt, die Dienstfunktionen zu nutzen, Daten hochzuladen und zu analysieren, den KI-Assistenten zu nutzen sowie seine Daten zu exportieren oder zu löschen.

6.2. Nutzerpflichten

Der Nutzer ist verpflichtet, den Dienst nur für rechtmäßige Zwecke zu nutzen, alle anwendbaren Gesetze einzuhalten, die Rechte Dritter zu respektieren und genaue Angaben zu machen.

6.3. Verbotene Aktivitäten

Es ist verboten, Sicherheitssysteme zu umgehen, schädlichen Code hochzuladen, unbefugt auf Daten anderer Nutzer zuzugreifen, den Dienst zu überlasten, illegale Inhalte hochzuladen oder den Dienst ohne Genehmigung weiterzuverkaufen.

Pflicht zur ethischen Nutzung:

Der Nutzer ist verpflichtet, den Dienst ausschließlich für ethische Zwecke zu nutzen. Es ist ausdrücklich VERBOTEN, den Dienst für die folgenden Zwecke zu nutzen, selbst wenn der Nutzer die eingebauten ethischen Schutzmechanismen des Systems durch technische Methoden, Tricks oder Prompt-Manipulation umgeht:

  • Erstellung pornografischer, sexuell expliziter oder obszöner Inhalte
  • Erstellung von Kriegspropaganda, waffenbezogenen Anleitungen oder Militärstrategien
  • Jegliche Form von Aufstachelung zu Hass, Diskriminierung oder Belästigung (rassistisch, religiös, geschlechtsbezogen, auf sexueller Orientierung basierend usw.)
  • Förderung oder Unterstützung von Terrorismus, Gewalt oder Selbstverletzung
  • Unbefugte Erhebung, Verarbeitung oder Offenlegung personenbezogener Daten (Doxxing)
  • Vorsätzliche Erstellung von Desinformation, Falschnachrichten oder irreführenden Inhalten
  • Entwicklung von Schadsoftware, Viren oder Cyberangriffswerkzeugen
  • Unterstützung von Betrug, Geldwäsche oder illegalen Finanzaktivitäten
  • Verletzung von Urheberrechten, Markenrechten oder geistigen Eigentumsrechten
  • Automatisiertes Screening, Ranking oder Vorauswahl von Lebensläufen (CVs)
  • KI-basierte Bewertung, Punktevergabe oder Eignungsbeurteilung von Bewerbern
  • Automatisierte Leistungsbeurteilung von Mitarbeitern, Verhaltensanalyse oder HR-Entscheidungsfindung auf Basis personenbezogener Daten.

Bei Verstoß gegen die ethischen Regeln ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag sofort und einseitig zu kündigen, den Zugang des Nutzers sofort zu sperren, die betroffenen Inhalte zu löschen und bei Bedarf die Behörden zu benachrichtigen. Ein Nutzer, dessen Vertrag wegen Verstoßes gegen die ethischen Regeln gekündigt wurde, hat keinen Anspruch auf Rückerstattung.

6.4. Verantwortung für hochgeladene Daten

Der Nutzer ist vollständig verantwortlich für die Rechtmäßigkeit und Richtigkeit der hochgeladenen Daten und dafür, dass er die erforderlichen Rechte zur Verarbeitung der Daten auf der Plattform besitzt. Detaillierte Regelungen zu hochgeladenen Daten finden sich in Abschnitt 6.6.

6.5. Weiterverkaufs- und White-Label-Verbot

Der Weiterverkauf des Dienstes unter eigenem Markennamen (White-Label), die Unterlizenzierung an Dritte oder der massenhafte automatisierte Weiterverkauf von Dienst-Outputs ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters ausdrücklich VERBOTEN. Vertriebspartner dürfen nur gemäß dem vom Anbieter genehmigten Geschäftsmodell verkaufen.

6.6. Verantwortung für hochgeladene Daten

Smartegy.ai übernimmt weder während der Pilotphase noch danach Verantwortung für den Inhalt der vom Kunden oder dessen Nutzern hochgeladenen Daten. Dies gilt für Daten, die über den Datei-Upload, die Anhangfunktion oder jeden anderen Kanal in das System eingespeist werden. Für den Inhalt der hochgeladenen Daten ist ausschließlich die hochladende Partei verantwortlich.

In das System dürfen ausschließlich geschäftsbezogene Daten hochgeladen werden. Die in Abschnitt 6.3 festgelegten ethischen Regeln gelten auch für hochgeladene Inhalte. Verbotene Inhalte sind insbesondere:

  • Pornografische oder sexuell explizite Inhalte
  • Hassrede, Aufhetzung oder rassistische Inhalte
  • Gewaltverherrlichende oder dazu auffordernde Inhalte
  • Daten im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten
  • Unbefugte Verarbeitung personenbezogener Daten (DSGVO-Verstoß)
  • Inhalte, die geistiges Eigentum verletzen
  • Jegliche Inhalte im Zusammenhang mit der Ausbeutung Minderjähriger
  • Terrorismus unterstützende oder propagierende Inhalte
  • Falsche, irreführende oder täuschende Inhalte zur geschäftlichen Schädigung

Das Hochladen verbotener Inhalte kann zur sofortigen Aussetzung des Dienstes und zur außerordentlichen Kündigung des Vertrags führen, einschließlich des Rechts auf Schadensersatz.

7. Dateneigentum und -verwaltung

7.1. Eigentum an Geschäftsdaten

Der Nutzer bleibt alleiniger Eigentümer der auf die Plattform hochgeladenen oder mit ihr verbundenen Geschäftsdaten. Der Anbieter erwirbt keinerlei Eigentumsrechte an diesen Daten.

7.2. Einschränkungen der Datennutzung

Der Anbieter verwendet die Geschäftsdaten des Nutzers ausschließlich zur Bereitstellung des Dienstes, zur Erstellung von Analysen und zur Behebung technischer Probleme.

7.3. Datenschutz

Nutzerdaten werden nicht an Dritte verkauft oder zu Marketingzwecken weitergegeben. Geschäftsdaten werden NICHT zum Training von KI-Modellen verwendet. Alle Daten werden verschlüsselt in der EU gespeichert.

7.4. Datenexport und -löschung

Der Nutzer kann seine Daten jederzeit exportieren. Bei Vertragsbeendigung stehen 30 Tage für den Datenexport zur Verfügung, danach werden die Daten endgültig gelöscht.

Wichtiger Hinweis zu Audit-Protokollen: Die in Abschnitt 8.11 beschriebenen Audit-Protokolle werden nach einem Löschungsantrag oder einer Vertragsbeendigung bis zum Ende der 90-tägigen Aufbewahrungsfrist aufbewahrt, sofern diese nach dem Löschungsantrag noch nicht abgelaufen ist. Dies gewährleistet die Möglichkeit der regulatorischen Compliance und der nachträglichen Untersuchung von Sicherheitsvorfällen. Audit-Protokolle werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist automatisch und unwiderruflich gelöscht.

8. KI-Dienste und Einschränkungen

8.1. KI-Betrieb

Der Dienst nutzt künstliche Intelligenz-Technologien (Anthropic Claude Modelle über die AWS Bedrock Plattform) für Datenanalyse und Antwortgenerierung. Die KI-Verarbeitung findet ausschließlich innerhalb der EU statt (AWS eu-central-1, Frankfurt).

8.2. Genauigkeitseinschränkungen und KI-Halluzinationen

KI-generierte Antworten und Analysen sind informativer Natur. KI-Antworten sind nicht garantiert 100% genau. Es liegt in der Verantwortung des Nutzers, KI-Antworten vor Entscheidungen zu überprüfen.

Aufgrund der inhärenten Natur des KI-Systems kann es gelegentlich falsche, ungenaue, unvollständige oder nicht existierende Informationen generieren (sogenannte 'KI-Halluzination'). Dies ist eine bekannte Einschränkung der LLM-Technologie, kein Softwarefehler. Der Anbieter übernimmt KEINE Haftung für direkte oder indirekte Schäden, entgangene Gewinne oder Geschäftsverluste, die aus KI-Halluzinationen, fehlerhaften Antworten oder ungenauen Analysen resultieren.

Der Nutzer ist verpflichtet, jede KI-generierte Antwort, Analyse, Berechnung und Empfehlung aus unabhängigen Quellen zu überprüfen, bevor er darauf basierend Geschäftsentscheidungen trifft, sie an Dritte weiterleitet oder in offiziellen Dokumenten verwendet.

8.3. Kein Ersatz für professionelle Beratung

Der KI-Dienst ersetzt NICHT professionelle Finanz-, Rechts-, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfungsleistungen oder die Meinung qualifizierter Fachleute.

8.4. Verbot automatisierter Entscheidungsfindung

Gemäß Artikel 22 der DSGVO ist es VERBOTEN, den Dienst für eine ausschließlich automatisierte Entscheidungsfindung zu nutzen, die rechtliche Wirkung gegenüber natürlichen Personen entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. KI-Antworten dürfen nur als Entscheidungsunterstützung verwendet werden; die endgültige Entscheidung muss immer von einem Menschen getroffen werden. Dies betrifft insbesondere: Einstellung, Entlassung oder Bewertung von Mitarbeitern; Screening, Ranking oder Vorauswahl von Lebensläufen (CVs); Bewertung, Punktevergabe oder Eignungsbeurteilung von Bewerbern; Leistungsbeurteilung oder Verhaltensanalyse von Mitarbeitern; Kreditwürdigkeitsprüfung oder finanzielle Entscheidungen über natürliche Personen; medizinische Entscheidungen; jede Entscheidung, die die Rechte oder Freiheiten natürlicher Personen betrifft.

8.5. Nutzerverantwortung

Der Nutzer erkennt an, dass er allein für Geschäftsentscheidungen verantwortlich ist, die auf KI-Antworten basieren. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Folgen von Entscheidungen, die auf KI-Antworten basieren.

8.6. Datenverarbeitung und Anonymisierung

Wichtiger Hinweis: Geschäftsdaten werden bei der KI-Verarbeitung standardmäßig NICHT anonymisiert, da die Maskierung und das Verbergen personenbezogener Daten vor dem LLM aufgrund der technologischen Natur von LLM-Systemen kundenspezifische, individuelle Lösungen erfordert. Der Datenschutz wird durch Isolierung, Verschlüsselung, ausschließliche EU-Verarbeitung und das Verbot des Modelltrainings gewährleistet.

Individuelle Anonymisierungsoption:

Wenn der Kunde auf eine Datenanonymisierung besteht, kann diese auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten Plans umgesetzt werden. Der Prozess ist wie folgt: (1) Wir stimmen mit dem Kunden den Umfang und die Details der zu anonymisierenden Daten ab. (2) Wir entwickeln einen detaillierten Anonymisierungsplan, der die Verwendung von Pseudonymen, Maskierungstechniken oder andere Datenschutzlösungen umfassen kann. (3) Der Plan definiert den Ablauf: wer macht was - d.h. welche Änderungen auf der Datenquellenseite erforderlich sind und wie wir bei der Umsetzung unterstützen können. (4) Der Plan beschreibt im Detail die funktionalen Einschränkungen, die die Anonymisierung für die Nutzung mit sich bringt, und welche speziellen Nutzungspraktiken befolgt werden müssen (z.B. Verwendung von Pseudonymen bei Abfragen, spezielle Identifikationssysteme usw.). Es ist wichtig zu wissen, dass die Anonymisierung immer mit gewissen Nutzungseinschränkungen verbunden ist, über die der Kunde bei der Annahme des Plans informiert wird.

8.7. Datenbankzugriff und Datenschutz

Es ist wichtig klarzustellen, dass das KI-System (LLM) KEINEN direkten Zugriff auf die Datenbank des Kunden hat. Das LLM sieht ausschließlich die Datenbankstruktur (Schema) - also Tabellennamen, Spalten und Datentypen - sowie die in natürlicher Sprache formulierte Anfrage des Benutzers. Datenbankabfragen werden von einem spezialisierten Agenten im SQL-Format generiert, aber die Abfrageausführung erfolgt ausschließlich in der lokal gehosteten oder der eigenen Datenbank des Kunden, nicht im LLM. Das LLM sieht daher niemals die gesamte Datenbank - es kennt nur die Struktur und die Abfrageparameter des Benutzers und erhält dann die Abfrageergebnisse zur Formulierung der Antwort.

8.8. Agentenbasierte (Agentic) Workflow-Architektur

Smartegy.ai verwendet eine agentenbasierte (agentic) Architektur, die eine sichere und deterministische Datenverarbeitung wie folgt gewährleistet:

USERORCHESTRATOR (LLM)AGENTLOCAL DB / SERVICE
←←← response ←←←
1Der Benutzer stellt seine Frage in natürlicher Sprache.
2Der Orchestrator (zentrales LLM) interpretiert die Anfrage und entscheidet, welcher spezialisierte Agent einbezogen werden soll (z.B. Datenbankabfrage-Agent, Berichtsgenerator, E-Mail-Versand usw.).
3Der spezialisierte Agent führt die Aufgabe deterministisch aus: SQL-Abfragen laufen in der lokalen Datenbank, Dateigenerierung erfolgt auf dem lokalen Server, E-Mail-Versand läuft über einen dedizierten Dienst.
4Das Ergebnis wird an den Orchestrator zurückgegeben, der die Antwort für den Benutzer formuliert.
Warum ist diese Lösung deterministisch? Das LLM dient ausschließlich als Denk- und Entscheidungskomponente: Es entscheidet, WAS getan werden muss und WIE die Antwort formuliert werden soll. Die tatsächliche Ausführung (Datenabfragen, Dateigenerierung, E-Mail-Versand) findet immer in lokalem, isoliertem Code statt, den das LLM nicht umgehen kann. Die Agenten verfügen über streng regulierte Berechtigungen (z.B. kann der Datenbankabfrage-Agent nur SELECT-Anweisungen ausführen, d.h. er kann nur Daten lesen, nicht ändern). Diese Trennung stellt sicher, dass Daten niemals die geschützte Umgebung verlassen und Operationen immer innerhalb kontrollierter Grenzen ablaufen.

8.9. Anbindung externer Systeme und Haftung

Der Dienst ermöglicht es Nutzern, ihre eigenen Datenbanken und externen Systeme anzubinden. Der Nutzer trägt die alleinige Verantwortung für: (a) die Bereitstellung und Überprüfung der Rechtmäßigkeit der für verbundene Systeme erforderlichen Zugangsdaten; (b) die Sicherstellung, dass die Verarbeitung der in verbundenen Datenquellen gespeicherten Daten den geltenden Datenschutzvorschriften entspricht; (c) die sichere Verwaltung von Zugangsdaten (Passwörter, API-Schlüssel).

Der Anbieter greift auf verbundene externe Systeme ausschließlich mit der vom Nutzer ausdrücklich genehmigten Zugriffsstufe zu. Bei Datenbankverbindungen verfügt das System ausschließlich über Leserechte (SELECT) und nimmt keine Datenänderungen vor. Der Nutzer kann den Zugriff jederzeit widerrufen.
Der Anbieter haftet nicht für die Verfügbarkeit, den Dateninhalt, die Datenqualität oder Sicherheitsmängel verbundener externer Systeme. Der Ausfall oder die Fehlfunktion externer Systeme stellt keine Vertragsverletzung des Anbieters dar.

8.10. Besondere Kategorien personenbezogener Daten (DSGVO Art. 9)

Der Dienst ist NICHT geeignet und NICHT zugelassen für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten gemäß Artikel 9 der DSGVO. Es ist ausdrücklich VERBOTEN, folgende Datenkategorien auf die Plattform hochzuladen oder über verbundene Datenbanken verarbeiten zu lassen: Daten, aus denen die rassische oder ethnische Herkunft hervorgeht; Daten über politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen; Daten über die Gewerkschaftszugehörigkeit; genetische und biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung natürlicher Personen; Gesundheitsdaten; Daten zum Sexualleben oder zur sexuellen Orientierung natürlicher Personen.

Wenn die Geschäftsdaten des Nutzers notwendigerweise besondere Kategorien von Daten enthalten (z.B. bei einem Gesundheitsdienstleister), muss der Nutzer dies vor Vertragsabschluss schriftlich mitteilen. In solchen Fällen sind eine spezifische Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) und zusätzliche technische Schutzmaßnahmen erforderlich, die Gegenstand individueller Vereinbarungen sind.
Wenn der Nutzer entgegen dem obigen Verbot besondere Kategorien von Daten in das System hochlädt, übernimmt der Anbieter keinerlei Haftung für daraus resultierende Datenschutzvorfälle, behördliche Bußgelder oder Ansprüche Dritter.

8.11. Audit-Protokollierung und Datenzugriff

Der Anbieter führt detaillierte Audit-Protokolle über alle Benutzerinteraktionen, die Folgendes umfassen: alle Benutzeranfragen (Prompts), vom KI-System generierte Antworten, Kennungen und Operationen der verwendeten Agenten, Datenbankabfragen und deren Ergebnisse, generierte Dateien und Exporte sowie Zeitstempel und Benutzerkennungen.

Zweck der Audit-Protokollierung ist die Gewährleistung des sicheren Betriebs des Dienstes, die Überwachung der Einhaltung ethischer Regeln, die Fehlerbehebung sowie der Schutz der Nutzerrechte.
Der Vertragspartner mit einem Endbenutzervertrag (der Dateneigentümer) - ob direkt oder über einen Vertriebspartner - kann schriftlich die Herausgabe der Audit-Protokolldaten im Datenbank-Dump-Format beantragen. Der Antrag ist an die E-Mail-Adresse [email protected] zu senden. Der Anbieter wird den Antrag innerhalb von 10 Werktagen erfüllen.
Audit-Protokolle werden 90 Tage aufbewahrt. Bei Vertragsbeendigung sind die Audit-Protokolle auch während des 30-tägigen Zeitraums für den Datenexport verfügbar. Audit-Protokolle werden nach Ablauf der 90-tägigen Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

8.12. Fair Use und Kapazität

Der Dienst arbeitet nach dem Fair-Use-Prinzip. Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Nutzung vorübergehend einzuschränken, wenn die Aktivität eines Nutzers zu einem unverhältnismäßig hohen Ressourcenverbrauch führt und damit die Dienstqualität anderer Nutzer gefährdet. In solchen Fällen wird der Anbieter den Nutzer vorab benachrichtigen und eine Lösung anbieten (z.B. ein höherwertiges Abonnement). Individuelle Kapazitätsanforderungen sind Gegenstand individueller Vereinbarungen.

8.13. Management und Meldung von Datenschutzverletzungen

Der Anbieter handelt im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten gemäß Artikeln 33-34 der DSGVO.

Der Anbieter wird betroffene Nutzer und die zuständige Aufsichtsbehörde (Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit, NAIH) unverzüglich und spätestens 72 Stunden nach Bekanntwerden der Datenschutzverletzung benachrichtigen. Ist eine Benachrichtigung innerhalb von 72 Stunden nicht möglich, wird der Anbieter die Gründe für die Verzögerung angeben.

Die Benachrichtigung umfasst: Art und ungefähren Umfang des Vorfalls; Kategorien und ungefähre Menge der betroffenen Daten; mögliche Folgen des Vorfalls; vom Anbieter ergriffene oder geplante Maßnahmen zur Schadensbegrenzung; Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten (DSB).
Nach Bekanntwerden des Vorfalls ergreift der Anbieter unverzüglich die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen, um weiteren Datenverlust zu verhindern, den Schaden zu minimieren und die Systemintegrität wiederherzustellen.

9. Geistiges Eigentum

9.1. Geistiges Eigentum des Anbieters

Die Smartegy.ai-Plattform, einschließlich Software, Benutzeroberfläche, Algorithmen, Dokumentation und Marken, ist ausschließliches geistiges Eigentum der Chain Advisory Kft.

9.2. Eingeschränkte Lizenz

Der Anbieter gewährt dem Nutzer eine nicht-exklusive, nicht übertragbare, widerrufliche Lizenz zur Nutzung des Dienstes für die Dauer des Abonnements.

9.3. Verbotene Aktivitäten

Es ist verboten, den Dienst zu dekompilieren, zu modifizieren, zu kopieren, zu verteilen oder Marken ohne Genehmigung zu verwenden.

10. Dienstverfügbarkeit

10.1. Verfügbarkeit und SLA

Der Anbieter strebt eine kontinuierliche Dienstverfügbarkeit an. Zielverfügbarkeit: 99,5% monatlich, ohne geplante Wartung und höhere Gewalt.

Service Level Agreement (SLA): Fällt die monatliche Verfügbarkeit unter das Ziel von 99,5% (ohne geplante Wartung und höhere Gewalt), hat der Nutzer Anspruch auf folgende Kompensation: zwischen 99,0%-99,4%: Gutschrift in Höhe von 5% der monatlichen Abonnementgebühr; zwischen 95,0%-98,9%: Gutschrift in Höhe von 15% der monatlichen Abonnementgebühr; unter 95,0%: Gutschrift in Höhe von 30% der monatlichen Abonnementgebühr. Der Kompensationsanspruch muss vom Nutzer schriftlich an die E-Mail-Adresse [email protected] innerhalb von 30 Tagen nach dem betroffenen Monat geltend gemacht werden. Die Gutschrift wird im nächsten Abrechnungszyklus angewendet. Der Höchstbetrag der Kompensation darf 30% der monatlichen Abonnementgebühr nicht überschreiten. Fällt die monatliche Verfügbarkeit in 3 aufeinanderfolgenden Monaten unter 95,0%, ist der Nutzer zur außerordentlichen fristlosen Kündigung des Vertrags und zur anteiligen Rückerstattung der Abonnementgebühr für den verbleibenden Abonnementzeitraum berechtigt.

10.2. Geplante Wartung

Nutzer werden mindestens 48 Stunden im Voraus über geplante Wartungsarbeiten informiert. Wartungen werden nach Möglichkeit in Zeiten mit geringem Datenverkehr geplant.

10.3. Höhere Gewalt

Der Anbieter haftet nicht für Dienstausfälle durch Ereignisse außerhalb seiner Kontrolle. Als höhere Gewalt gelten insbesondere: Naturkatastrophen (Erdbeben, Überschwemmungen, Pandemien); Krieg, Terrorakte, zivile Unruhen; behördliche Maßnahmen, Gesetzesänderungen; Cyberangriffe (DDoS, Ransomware); Ausfälle des KI-Anbieters (AWS Bedrock) oder Dienstunterbrechungen der AWS-Region eu-central-1; Ausfälle der Internetinfrastruktur; sowie andere Ereignisse außerhalb der Kontrolle des Anbieters. Im Falle eines Ausfalls des AWS Bedrock-Dienstes wird der Anbieter die Nutzer unverzüglich benachrichtigen und sich bemühen, so schnell wie möglich eine alternative Lösung bereitzustellen.

10.4. Datensicherung & Wiederherstellung

Smartegy.ai führt tägliche automatische Sicherungen aller Kundeninstanzen, Datenbanken, Auditprotokolle und gespeicherten Daten durch. Die Backups werden georedundant innerhalb der EU (Hetzner, Deutschland) gespeichert.

Der Zustand des Vortages kann aus Backups wiederhergestellt werden. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Datenverluste, die zwischen den Sicherungszyklen auftreten.
Auf Kundenwunsch — außerhalb der Pilotphase — kann eine individuelle Sicherungsstrategie entwickelt werden. Dies kann häufigere Sicherungen oder die Speicherung auf vom Kunden bereitgestellter Infrastruktur umfassen. Individuelle Sicherungsbedingungen sind stets Gegenstand einer gesonderten Vereinbarung.

11. Haftungsbeschränkung

11.1. Dienst 'wie besehen'

Der Dienst wird 'wie besehen' bereitgestellt. Der Anbieter gibt keine Garantie für unterbrechungsfreien Betrieb, Genauigkeit der KI-Antworten oder Eignung für alle Zwecke.

11.2. Haftungsausschluss

Der Anbieter haftet nicht für indirekte oder Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Folgen von Entscheidungen auf Basis von KI-Antworten. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht für Schäden, die aus vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters resultieren.

11.3. Haftungshöchstgrenze

Die maximale Haftung des Anbieters darf den vom Nutzer in den 12 Monaten vor dem Schadensereignis tatsächlich gezahlten Betrag nicht überschreiten.

11.4. Freistellungspflicht des Nutzers

Der Nutzer stellt den Anbieter von allen Ansprüchen frei, die aus AGB-Verstößen, hochgeladenen Inhalten oder rechtswidrigen Aktivitäten entstehen.

12. Vertraulichkeit

Beide Parteien sind verpflichtet, Geschäftsgeheimnisse, technische Informationen und andere vertrauliche Daten der anderen Partei vertraulich zu behandeln. Die Vertraulichkeitspflicht gilt 3 Jahre nach Vertragsende fort.

13. Vertragslaufzeit und Kündigung

13.1. Vertragslaufzeit

Der Vertrag gilt ab Registrierung. Monatsabonnements gelten auf unbestimmte Zeit, Jahresabonnements für ein Jahr und verlängern sich automatisch.

13.2. Ordentliche Kündigung

Der Nutzer kann sein Abonnement jederzeit zum Ende des nächsten Abrechnungszeitraums kündigen. Bei Jahresabonnements muss die Kündigung mindestens 30 Tage vor der Verlängerung erfolgen.

13.3. Fristlose Kündigung

Der Anbieter kann fristlos kündigen, wenn der Nutzer schwerwiegend gegen die AGB verstößt, illegale Aktivitäten ausübt oder mehr als 30 Tage nicht zahlt.

13.4. Datenbehandlung nach Vertragsende

Bei Vertragsbeendigung stehen 30 Tage für den Datenexport zur Verfügung. Danach werden die Daten endgültig gelöscht, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

14. Änderungen der Bedingungen

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die AGB zu ändern. Bei wesentlichen Änderungen wird mindestens 30 Tage im Voraus informiert. Die weitere Nutzung des Dienstes gilt als Annahme der geänderten Bedingungen.

15. Anwendbares Recht und Streitbeilegung

15.1. Anwendbares Recht

Diese AGB und die daraus entstehenden Rechtsverhältnisse unterliegen ungarischem Recht.

15.2. Streitbeilegung

Die Parteien werden Streitigkeiten vorrangig gütlich beilegen. Gelingt dies nicht, vereinbaren die Parteien die ausschließliche Zuständigkeit des Hauptstädtischen Gerichts Budapest oder, je nach Streitwert, des Zentralen Bezirksgerichts Buda.

15.3. Online-Streitbeilegung

Die Online-Streitbeilegungsplattform der Europäischen Kommission ist unter https://ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar. Hinweis: Da der Dienst in erster Linie für B2B-Zwecke (geschäftliche Nutzung) bestimmt ist (siehe Abschnitt 1.2), ist die OS-Plattform nur relevant, wenn der Nutzer nach geltendem Recht als Verbraucher einzustufen ist.

16. Sonstige Bestimmungen

16.1. Salvatorische Klausel

Ist eine Bestimmung der AGB unwirksam, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

16.2. Kein Verzicht

Wenn der Anbieter ein Recht nicht durchsetzt, stellt dies keinen Verzicht auf dieses Recht dar.

16.3. Gesamte Vereinbarung

Diese AGB bilden zusammen mit der Datenschutzerklärung die gesamte Vereinbarung zwischen den Parteien bezüglich des Dienstes.

16.4. Mitteilungen

Vertragsbezogene Mitteilungen können wirksam per E-Mail oder über das Benachrichtigungssystem der Plattform gesendet werden.

17. Kontakt

Bei Fragen, Anmerkungen oder Beschwerden kontaktieren Sie uns bitte:

Chain Advisory Kft. (Entwickler, Rechteinhaber)

  • Sitz: 1037 Budapest, Táborhegyi út 18/f, Ungarn

Erba 96 Kft. (gemeinsamer Verantwortlicher und Betreiber)

  • Sitz: 1142 Budapest, Stubnyai utca 4., Ungarn

Der Kundendienst ist an Werktagen von 9:00 bis 17:00 Uhr MEZ erreichbar.

Wir antworten in der Regel innerhalb von 24-48 Stunden auf E-Mails.